Ropemarks
Nur eine erzdevote Sklavin kann den wahren Stolz für Ropemarks entwickeln und ihrem Meister die richtige Dankbarkeit dafür zeigen. Ropemarks sind die Abdrücke die Bondage Seile hinterlassen wenn ein Bondage Meister seine Sub perfekt fesselte und danach die Fesselung löst. Auf der Haut befinden sich nun die Abdrücke des Hanfseils und sind eine ganze Weile sichtbar, je nachdem wie stark das Bondage war. Dabei ist nur ein wahrer Meister, wer die Gesundheit seiner Sklavin dabei nicht schädigt. Eine Fesselung sollte zwar immer so streng sitzen daß sich entsprechende Ropemarks bilden, aber niemals so stramm daß die Zirkulation des Blutes abgeschnitten wird.
Wer sich mit Bondage beschäftigt sollte in erster Linie nicht die Produktion von Ropemarks im Auge haben sondern sich erst einmal intensiv mit der Anatomie des menschlichen Körpers befassen. Ein Bondage Master wird man nicht über Nacht und sehr viel Gewissenhaftigkeit gehört schon bei den anfänglichen Studien dazu. Neben der Anatomie ist es besonders wichtig sich mit dem Material zu beschäftigen das für Bondage geeignet ist. Während im Shibari fast ausschliesslich mit Hanfseilen gearbeitet wird gibt es auch sehr verbreitet Bondagefreunde die sich mit Wollseilen fesseln. Häufig handelt es sich dabei um Einzelpersonen die sich dem Selfbondage widmen. Selfbondage kann sehr gefährlich sein und sogar tödliche Unfälle sind nicht ausgeschlossen wie das tragische Schicksal von David Carradine beweist.
